Damit aus deinem «Starter-Baum» ein stabiler, formschöner Zimmerbaum wird, haben wir diese kurze und leicht verständliche Anleitung zusammengestellt.
Warum wir den Baum gezielt gestalten müssen
Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass ein junger Baum von Natur aus automatisch als kompakter «Miniatur-Baum» wächst. In der Natur streben Jungbäume primär schnell nach oben, um das Sonnenlicht zu erreichen. Die imposante Silhouette eines gealterten, reifen Baumes entsteht im Freiland oft erst ab 10 Metern Höhe. Im Wohnraum möchten wir diese charakterstarke Form jedoch auf handlichen 1 bis 3 Metern erreichen. Das funktioniert nur durch gezielte Erziehung und regelmässigen Rückschnitt.
Die drei Phasen der Gestaltung
Aufbauphase – Wachstum in die Höhe und Entwickeln des Stamms
Formgebung – Gestalten der Krone und Silhouette
Form erhalten – Den Baum gesund und in Form halten
Bäume entwickeln braucht Geduld
Unter optimalen Bedingungen kannst du im Topf bei einem schnell wachsenden jungen Baum mit 50-100 cm Wachstum im Jahr rechnen. Langsamer wachsende Arten legen im Jahr 30-50 cm zu. Einen zwei Meter hohen, dicht verzweigten Baum zu entwickeln dauert 3-5 Jahre.
Keine Geduld? Kein Problem!
Wenn du lieber die Abkürzung nehmen möchtest, dann haben wir im Store immer wieder ausgesuchte Grosspflanzen für dich im Angebot.
1x1 Bäume schneiden
Bevor du zur Schere greifst, helfen dir diese Grundregeln für saubere Schnitte und ein gesundes Wachstum.
Der richtige Zeitpunkt
Führe einen grösseren Rückschnitt am besten im Frühjahr zu Beginn der Wachstumsphase durch. So hat der Baum bis im Herbst Zeit, um neu auszutreiben und die Schnittwunden zu verschliessen.
Sauberes Werkzeug
Nutze ausschliesslich scharfe, desinfizierte Schnittwerkzeuge, um Quetschungen und die Übertragung von Krankheiten zu vermeiden.
Schneide immer kurz über einem nach aussen weisenden Blatt oder einer Knospe, damit der neue Trieb nicht ins Kroneninnere wächst.
Auslichten
Entferne sich berührende, kreuzende Äste sowie Triebe, die nach innen wachsen. Reduziere mehrfache Verzweigungen auf eine saubere Astgabel.
Astkragen beachten
Schneide grössere Äste immer knapp vor dem Astkragen (der leichten Verdickung am Stammansatz), damit die Stelle sauber verheilen kann.
Dein Baum verzweigt nicht?
Sollte der Baum trotz Rückschnitt nicht verzweigen, hilft es, zusätzlich die Blätter zu entfernen. Die Pflanze wird dadurch angeregt, schlafende Knospen zu aktivieren, was zu einer deutlich dichteren Krone führt. Führe diesen Schritt nur bei kräftigen Pflanzen und während der aktiven Wachstumsphase durch.
Phase 1: Aufbau
In den ersten zwei bis drei Jahren steht das Erreichen der gewünschten Wuchshöhe, der Grundstruktur und des Stammdurchmessers im Fokus. Das Ziel ist nicht, den Baum sofort perfekt aussehen zu lassen, sondern eine kräftige Basis aufzubauen.
Licht & Klima
Je mehr Licht dein Baum bekommt, desto schneller wird er sich entwickeln. Platziere ihn deshalb an einem hellen Standort bei mindestens 15 °C. Bei zu wenig Licht zeigt dir der Baum mit langen, dünnen Trieben (Vergeilung), dass er einen helleren Standort benötigt. Besonders im Winter kann eine Ergänzung mit einer LED-Zusatzbeleuchtung sinnvoll sein.
Wenn du die Möglichkeit hast, dann platziere deinen Jungbaum im Sommer draussen in der vollen Sonne. Wichtig: Schrittweise ans starke Sonnenlicht gewöhnen!
Nährstoffversorgung
Zur Düngung verwenden wir während der Wachstumsphase 4ml Hesi Houseplant-Elixir und 2ml Wurzelcomplex pro Liter bei jedem Giessen. Legt der Baum eine Wachstumspause ein, wird das Düngen auf die Hälfte reduziert.
Setze Jungpflanzen nicht direkt in einen riesigen Kübel. Im zu grossen Topf bleibt das Substrat zu lange nass. Wähle bei jedem Umtopfen einen Topf, der im Durchmesser etwa 1/3 grösser ist. Trocknet dein Baum zu schnell ab, wird es Zeit für einen grösseren Topf. Wir verwenden für die Gehölze unsere Haumischung für Zimmerpflanzen.
Möchtest du einen mehrstämmigen Baum, dann kannst du deinen Jungbaum einkürzen, was dazu führt, dass er an mehreren Blattachseln neu austreiben wird. Mit Bonsaidraht lassen sich noch junge Triebe in die gewünschte Form bringen. Rechtzeitig den Draht entfernen, um ein Einwachsen zu verhindern.
Stamm verdicken
Um einen dicken, standfesten Stamm zu bekommen, lass die untersten Seitenäste vorerst wachsen. Sie produzieren Nährstoffe für den Hauptstamm und lassen ihn rasch an Umfang gewinnen. Erst wenn der Stamm die gewünschte Dicke hat, werden sie direkt am Ansatz entfernt.
Steht der Baum im Sommer draussen, dann fördert der Wind das Wachstum eines kräftigeren Stammes.
Ficus umbellata
Tamarindus indica
Phase 2: Formgebung
Wenn der Baum die gewünschte Stammhöhe erreicht hat, beginnt die gestalterische Erziehung. Jetzt geht es darum, die Feinverzweigung zu entwickeln, damit der Baum die angestrebte Form erhält.
Stamm freilegen
Entferne schrittweise die unteren Äste (Aufasten), um die Baumsilhouette freizulegen.
Krone verzweigen
Wenn du den Haupttrieb an der gewünschten Kronenhöhe einkürzt, stoppst du das Höhenwachstum. Die Pflanze treibt an den darunterliegenden Blattknoten mehrfach aus – so entsteht eine dichte, verzweigte Krone.
Bedenke bei der Stammhöhe, dass die neue Krone nach dem Austreiben wieder an Höhe gewinnt! Setze den Schnitt für die Stammhöhe lieber etwas tiefer an, damit der Baum später genug Abstand zur Decke behält und auch von oben ausreichend Licht erhält.
Brachychiton rupestris
Ficus vallis-choudae
Phase 3: Form erhalten
Wenn der Baum deine maximale Wunschgrösse im Raum erreicht hat oder der Kübel nicht mehr grösser werden kann, wechselt die Pflege von Wachstum auf Erhaltung.
Kronenschnitt
Schneide ein- bis zweimal pro Jahr zu lange Triebe zurück. Entferne überkreuzende und nach innen wachsende Äste, damit ausreichend Licht ins Kroneninnere fällt.
Wurzelschnitt
Da der Kübel nicht mehr vergrössert werden kann, wird der Wurzelballen alle 2–4 Jahre im Frühjahr verjüngt. Nimm den Baum aus dem Topf und schneide die äusseren 20–30 % des Wurzelballens ab. Setze ihn mit frischem Substrat wieder in denselben Topf.
Wenn du die Wurzeln um 20–30 % reduzierst, kürze im selben Zug die Krone um einen ähnlichen Anteil ein. So gerät der Baum nicht in Trockenstress.
FAQ
Häufige Fragen
Welche Pflanzenarten eignen sich besonders gut als Zimmerbaum?
Besonders gut eignen sich verholzende, schnittverträgliche Arten. Klassiker sind verschiedene Feigen-Arten (wie Ficus umbellata, Ficus religiosa oder Ficus lyrata), Schefflera, Brachychiton rupestris (Flaschenbaum) sowie tropische Hülsenfrüchtler (Fabaceae) wie beispielsweise Tamarindus indica (Tamarinde) oder Cojoba arborea (im Handel oft als Pithecellobium tortum bzw. «Everfresh Tree» bekannt).
Mein Indoorbaum wächst nur als lange, dünne Stange nach oben. Was mache ich falsch?
Das hat meist zwei Ursachen: Lichtmangel und fehlender Rückschnitt. Steht die Pflanze zu dunkel, bildet sie lange, dünne Triebe (Vergeilung), um möglichst schnell ans Licht zu gelangen. Um den Stamm zu verdicken und Verzweigungen anzuregen, braucht der Baum einen hellen Standort und einen gezielten, regelmässigen Formschnitt.
Wann ist der beste Zeitpunkt, um einen Zimmerbaum zu schneiden?
Der ideale Zeitpunkt für einen kräftigen Form- oder Rückschnitt ist das zeitige Frühjahr (März bis April) zu Beginn der neuen Wachstumsphase. Kleinere Pflege- oder Korrekturschnitte können während der gesamten aktiven Saison bis in den Spätsommer durchgeführt werden.
Schadet es dem Baum, wenn ich den Haupttrieb kappe?
Nein, im Gegenteil! Durch das Kappen der Triebspitze (Brechen der Apikaldominanz) stoppst du vorübergehend das reine Höhenwachstum. Die Pflanze lenkt ihre Energie nun in die darunterliegenden schlafenden Knospen, woraus neue Seitenäste und eine dichte Krone entstehen.
Wie bekomme ich einen dickeren Stamm bei meinem Zimmerbaum?
Ein dicker Stamm entsteht primär durch ausreichend Licht, Nährstoffe und sogenannte Opferäste. Lass die untersten Seitenäste vorerst wachsen – sie versorgen den Hauptstamm mit Energie und lassen ihn spürbar an Umfang gewinnen. Erst wenn die gewünschte Stammdicke erreicht ist, werden diese unteren Äste direkt am Stamm entfernt.
Wir wünschen dir gutes Gelingen und viel Freude beim Zusehen, wie dein Jungbaum über die Jahre zu einem einzigartigen Unikat heranwächst!
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Entwickle deinen jungen Baum zum Blickfang im Wohnzimmer
Damit aus deinem «Starter-Baum» ein stabiler, formschöner Zimmerbaum wird, haben wir diese kurze und leicht verständliche Anleitung zusammengestellt.
Warum wir den Baum gezielt gestalten müssen
Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass ein junger Baum von Natur aus automatisch als kompakter «Miniatur-Baum» wächst. In der Natur streben Jungbäume primär schnell nach oben, um das Sonnenlicht zu erreichen. Die imposante Silhouette eines gealterten, reifen Baumes entsteht im Freiland oft erst ab 10 Metern Höhe. Im Wohnraum möchten wir diese charakterstarke Form jedoch auf handlichen 1 bis 3 Metern erreichen. Das funktioniert nur durch gezielte Erziehung und regelmässigen Rückschnitt.
Die drei Phasen der Gestaltung
Bäume entwickeln braucht Geduld
Unter optimalen Bedingungen kannst du im Topf bei einem schnell wachsenden jungen Baum mit 50-100 cm Wachstum im Jahr rechnen. Langsamer wachsende Arten legen im Jahr 30-50 cm zu. Einen zwei Meter hohen, dicht verzweigten Baum zu entwickeln dauert 3-5 Jahre.
Keine Geduld? Kein Problem!
Wenn du lieber die Abkürzung nehmen möchtest, dann haben wir im Store immer wieder ausgesuchte Grosspflanzen für dich im Angebot.
1x1 Bäume schneiden
Bevor du zur Schere greifst, helfen dir diese Grundregeln für saubere Schnitte und ein gesundes Wachstum.
Der richtige Zeitpunkt
Führe einen grösseren Rückschnitt am besten im Frühjahr zu Beginn der Wachstumsphase durch. So hat der Baum bis im Herbst Zeit, um neu auszutreiben und die Schnittwunden zu verschliessen.
Sauberes Werkzeug
Nutze ausschliesslich scharfe, desinfizierte Schnittwerkzeuge, um Quetschungen und die Übertragung von Krankheiten zu vermeiden.
Wuchsrichtung steuern
Schneide immer kurz über einem nach aussen weisenden Blatt oder einer Knospe, damit der neue Trieb nicht ins Kroneninnere wächst.
Auslichten
Entferne sich berührende, kreuzende Äste sowie Triebe, die nach innen wachsen. Reduziere mehrfache Verzweigungen auf eine saubere Astgabel.
Astkragen beachten
Schneide grössere Äste immer knapp vor dem Astkragen (der leichten Verdickung am Stammansatz), damit die Stelle sauber verheilen kann.
Dein Baum verzweigt nicht?
Sollte der Baum trotz Rückschnitt nicht verzweigen, hilft es, zusätzlich die Blätter zu entfernen. Die Pflanze wird dadurch angeregt, schlafende Knospen zu aktivieren, was zu einer deutlich dichteren Krone führt. Führe diesen Schritt nur bei kräftigen Pflanzen und während der aktiven Wachstumsphase durch.
Phase 1: Aufbau
In den ersten zwei bis drei Jahren steht das Erreichen der gewünschten Wuchshöhe, der Grundstruktur und des Stammdurchmessers im Fokus. Das Ziel ist nicht, den Baum sofort perfekt aussehen zu lassen, sondern eine kräftige Basis aufzubauen.
Licht & Klima
Je mehr Licht dein Baum bekommt, desto schneller wird er sich entwickeln. Platziere ihn deshalb an einem hellen Standort bei mindestens 15 °C. Bei zu wenig Licht zeigt dir der Baum mit langen, dünnen Trieben (Vergeilung), dass er einen helleren Standort benötigt. Besonders im Winter kann eine Ergänzung mit einer LED-Zusatzbeleuchtung sinnvoll sein.
Wenn du die Möglichkeit hast, dann platziere deinen Jungbaum im Sommer draussen in der vollen Sonne. Wichtig: Schrittweise ans starke Sonnenlicht gewöhnen!
Nährstoffversorgung
Zur Düngung verwenden wir während der Wachstumsphase 4ml Hesi Houseplant-Elixir und 2ml Wurzelcomplex pro Liter bei jedem Giessen. Legt der Baum eine Wachstumspause ein, wird das Düngen auf die Hälfte reduziert.
Topfgrösse Schritt für Schritt steigern
Setze Jungpflanzen nicht direkt in einen riesigen Kübel. Im zu grossen Topf bleibt das Substrat zu lange nass. Wähle bei jedem Umtopfen einen Topf, der im Durchmesser etwa 1/3 grösser ist. Trocknet dein Baum zu schnell ab, wird es Zeit für einen grösseren Topf. Wir verwenden für die Gehölze unsere Haumischung für Zimmerpflanzen.
Stamm formen
Möchtest du einen mehrstämmigen Baum, dann kannst du deinen Jungbaum einkürzen, was dazu führt, dass er an mehreren Blattachseln neu austreiben wird. Mit Bonsaidraht lassen sich noch junge Triebe in die gewünschte Form bringen. Rechtzeitig den Draht entfernen, um ein Einwachsen zu verhindern.
Stamm verdicken
Um einen dicken, standfesten Stamm zu bekommen, lass die untersten Seitenäste vorerst wachsen. Sie produzieren Nährstoffe für den Hauptstamm und lassen ihn rasch an Umfang gewinnen. Erst wenn der Stamm die gewünschte Dicke hat, werden sie direkt am Ansatz entfernt.
Steht der Baum im Sommer draussen, dann fördert der Wind das Wachstum eines kräftigeren Stammes.
Phase 2: Formgebung
Wenn der Baum die gewünschte Stammhöhe erreicht hat, beginnt die gestalterische Erziehung. Jetzt geht es darum, die Feinverzweigung zu entwickeln, damit der Baum die angestrebte Form erhält.
Stamm freilegen
Entferne schrittweise die unteren Äste (Aufasten), um die Baumsilhouette freizulegen.
Krone verzweigen
Wenn du den Haupttrieb an der gewünschten Kronenhöhe einkürzt, stoppst du das Höhenwachstum. Die Pflanze treibt an den darunterliegenden Blattknoten mehrfach aus – so entsteht eine dichte, verzweigte Krone.
Bedenke bei der Stammhöhe, dass die neue Krone nach dem Austreiben wieder an Höhe gewinnt! Setze den Schnitt für die Stammhöhe lieber etwas tiefer an, damit der Baum später genug Abstand zur Decke behält und auch von oben ausreichend Licht erhält.
Phase 3: Form erhalten
Wenn der Baum deine maximale Wunschgrösse im Raum erreicht hat oder der Kübel nicht mehr grösser werden kann, wechselt die Pflege von Wachstum auf Erhaltung.
Kronenschnitt
Schneide ein- bis zweimal pro Jahr zu lange Triebe zurück. Entferne überkreuzende und nach innen wachsende Äste, damit ausreichend Licht ins Kroneninnere fällt.
Wurzelschnitt
Da der Kübel nicht mehr vergrössert werden kann, wird der Wurzelballen alle 2–4 Jahre im Frühjahr verjüngt. Nimm den Baum aus dem Topf und schneide die äusseren 20–30 % des Wurzelballens ab. Setze ihn mit frischem Substrat wieder in denselben Topf.
Wenn du die Wurzeln um 20–30 % reduzierst, kürze im selben Zug die Krone um einen ähnlichen Anteil ein. So gerät der Baum nicht in Trockenstress.
Häufige Fragen
Besonders gut eignen sich verholzende, schnittverträgliche Arten. Klassiker sind verschiedene Feigen-Arten (wie Ficus umbellata, Ficus religiosa oder Ficus lyrata), Schefflera, Brachychiton rupestris (Flaschenbaum) sowie tropische Hülsenfrüchtler (Fabaceae) wie beispielsweise Tamarindus indica (Tamarinde) oder Cojoba arborea (im Handel oft als Pithecellobium tortum bzw. «Everfresh Tree» bekannt).
Das hat meist zwei Ursachen: Lichtmangel und fehlender Rückschnitt. Steht die Pflanze zu dunkel, bildet sie lange, dünne Triebe (Vergeilung), um möglichst schnell ans Licht zu gelangen. Um den Stamm zu verdicken und Verzweigungen anzuregen, braucht der Baum einen hellen Standort und einen gezielten, regelmässigen Formschnitt.
Der ideale Zeitpunkt für einen kräftigen Form- oder Rückschnitt ist das zeitige Frühjahr (März bis April) zu Beginn der neuen Wachstumsphase. Kleinere Pflege- oder Korrekturschnitte können während der gesamten aktiven Saison bis in den Spätsommer durchgeführt werden.
Nein, im Gegenteil! Durch das Kappen der Triebspitze (Brechen der Apikaldominanz) stoppst du vorübergehend das reine Höhenwachstum. Die Pflanze lenkt ihre Energie nun in die darunterliegenden schlafenden Knospen, woraus neue Seitenäste und eine dichte Krone entstehen.
Ein dicker Stamm entsteht primär durch ausreichend Licht, Nährstoffe und sogenannte Opferäste. Lass die untersten Seitenäste vorerst wachsen – sie versorgen den Hauptstamm mit Energie und lassen ihn spürbar an Umfang gewinnen. Erst wenn die gewünschte Stammdicke erreicht ist, werden diese unteren Äste direkt am Stamm entfernt.
Wir wünschen dir gutes Gelingen und viel Freude beim Zusehen, wie dein Jungbaum über die Jahre zu einem einzigartigen Unikat heranwächst!
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