Hautfarne in der Natur
Hautfarne sind weltweit verbreitet, haben ihren Schwerpunkt jedoch in den tropischen und subtropischen Regenwäldern. Hier wachsen sie meist epiphytisch (auf Bäumen) oder lithophytisch (auf bemoosten Steinen). Man findet sie oft an Standorten, an denen kaum andere Pflanzen überleben – in tiefem Schatten, direkt an Wasserfällen oder in ständigem Nebel. Manche Arten können Trockenphasen überstehen, indem sich die Wedel einrollen.
Hautfarne Pflegen
Hautfarne benötigen eine hohe, konstante Luftfeuchtigkeit von 80–90 % und bevorzugen etwas kühlere Temperaturen (18-24°C). Sie können mit sehr wenig Licht auskommen und wachsen unter diesen Bedingungen oft besser als im hellen Licht, da sie im tiefen Schatten kaum Konkurrenz durch Moose oder Algen haben.
Wir kultivieren die meisten unserer Hautfarne in geschlossenen Bechern mit einer 6-8cm hohen Schicht Terrariensubstrat und mit 1-2cm Wasserstand im Becher. Im Terrarium wachsen die Hautfarne am besten im untersten Drittel und an Stellen, die nur wenig Licht und viel Wasser erhalten.
Ausschliesslich mit kalkfreiem Wasser giessen und die Düngerkonzentration auf maximal 25% der Dosierung einstellen. Unser Giesswasserrezept für Miniaturfarne für 10l Osmosewasser: 10ml Hesi Houseplantelixir, 10ml Hesi Wurzel-Complex, 2 Tropfen Hesi SuperVit, 10ml Hauert Pflanzenkur. Der Wasserstand im Becher wird damit alle 2-3 Monate aufgefüllt.
Ein dünnes Moospolster ist für den Schutz der feinen Rhizome förderlich, es sollte aber nicht überhandnehmen, z.B. durch zu viel Licht oder Dünger. Notfalls muss das Moos gejätet werden.
Geeignete Einsteiger-Hautfarne
Zu den eher pflegeleichten Arten gehören Crepidomanes minutum, Hymenophyllum spec. ‚Borneo II‘ oder Teratophyllum rotundifoliatum (kein echter Hautfarn).
Pflanze
Pflege
Terrarium